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Schutzhelme

Arbeitsbekleidung


Für den Kopf den Schutzhelm kaufen

Eine breite Auswahl an Arbeitsschutzhelmen haben wir hier für dich zusammengestellt. Aber beginnen wir mal ganz von vorne

Wer hat den Schutzhelm erfunden?

Mit Anbruch des Industriezeitalters in der Mitte des 19. Jahrhunderts erhöhte sich mit der mechanischeren und automatisierteren Arbeitsmaschinen auch der Bedarf an mehr Sicherheit. Nicht nur das, es wurde den Menschen bewusst das neue Technologien auch neue Gefahren hervorbringen und dadurch auch neue Schutzausrüstung zwingend notwendig wurde.
Im Lauf der Jahrzehnte folgte Verbesserungen wie eine Anpassung des Materials, z.B. bei Feuerwehrhelmen von wärmeleitfähigem Aluminium zu einer Glasfaserverbindung kamen im Lauf der Zeit fast auf natürlichem Weg. Hier kannst du deinen Schutz kaufen, damit du angstfrei arbeiten kannst!


Moderne

Heutzutage gibt es für fast jeden Bereich einen eigenen Helm, sei es der erwähnte Feuerwehrhelm, Fahrradhelme, Motorradhelme oder eben alle Arten von Arbeitsschutzhelmen.
Grundsätzlich soll eine Schutzhelm natürlich vorrangig vor herabfallenden Teilen schützen, allerdings ist er auch in engen Räumlichkeiten mit spitzen oder scharfen Gegenständen hilfreich.
Schutzhelme sind heute nach EN 397 genormt, müssen eine CE Kennzeichnung tragen und können mit ebenso genormtem Zusatzschutz versehen werden. Zu diesem zählen u .a. eine Vorrichtung zum Befestigen eines Kapselgehörschutzes, ein flexibler Nackenschutz, eine batteriebetreibene Beleuchtung oder ein Visier. Zum Thema passender Gehörschutz für deinen Helm findest du hier weitere Infos

Zusatzausrüstung

Die Helmhersteller bieten allerdings ebenso eine breite Palette an Zusatzartikel an die auf den jeweiligen Helm passen. Wichtig hierbei ist zu erwähnen dass Zusatzschutzausrüstung die auch ohne den Helm getragen werden kann, nicht unter Zubehör fällt. Dazu gehören eben Dinge wie ein Gehörschutz, aber auch eine Schutzbrille oder ein Schutzvisier.

Größe

Die Schutzhelme haben außen eine Einheitsgröße sind innen aber auf fast jede Kopfform anpassbar. Dazu hilft ein im Helminneren befestigtes Plastikkorsett das sich in der Weite einstellen läßt. Gerne wird hier ein Verstellmechanismus mit Drehschraube verwendet, da dieser stufenlose Größenregulierung ermöglicht. Am unteren Ende befindet sich ein Kinnriemen der den Helm vor Verrutschen bewahren soll. ArbeitsschutzhelmDieser sollte zwar streng eingestellt aber trotzdem nicht unbequem sein. Der Kinnriemen verfügt auch über einen Sicherheitsmechanismus der den Riemen öffnet wenn sich der Helm verkeilen sollte und dadruch eine Strangulation des Trägers ausgelöst werden könnte.

Neben der oben erwähnten EN Normung gibt es für Arbeitsschutzhelme eine weitere Kategorie die von Bedeutung ist. DIN EN 50365 Helme sind speziell für den Umgang mit unter elektrischer Spanung stehenden Umgebung gedacht. Sie sind hochisoliert, dürfen aber unter bestimmten Vorraussetzung auch Belüftungsöffnungen haben.

Anstosskappe kaufen

Als kleiner Bruder des eigentlichen Arbeitsschutzhelms hat sich die Anstosskappe etabliert. Diese sieht wie eine normale Baseball Kappe aus enthält aber im Innern einen Hartplastikmantel. Sie ist gerne in Verwendung wenn keine Helmpflicht besteht, der Kopf aber trotzdem geschüttz werden soll. Durch ihre Form und das geringe Gewicht hat sie auch einen hohen Tragekomfort. Wichtig: Die Kappe ist KEIN Helmersatz!

Forsthelm kaufen

Dieser Schutzhelm gehört zur Forstausrüstung wie die Motorsäge oder die Act. Im Gegensatz zu den beiden anderen aber erfüllt er eine weichtige Schutzfunktion bei der Arbeit im Wald. Genau eben die Motorsäge ist es die bspw. Verkannten kann und einen Kickback (Rückstoß) auslösen. Dieser stoppt zwar das Arbeitsgerät auf der Stelle trotzdem kann die Kette ohne Helm mit Visier schmerzhafte Verletzungen im Gesicht auslösen. Ein weiteres Feature des Forstschutzhelms ist seine Vorrichtung für das Einhängen von Ohrschützern und dem Visier mit eingebautem Sonnenschutz. Der Forsthelm ist nach PSA-Forst zertifieziert und nach etwa 5 Jahren Gebrauch auszutauschen.



Wie lange dürfen Schutzhelme verwendet werden?

Die Haltbarkeit wird hauptsächlich von der Verwendung und deren Häufigkeit beeinflusst. Ebenso spielt die korrekte Lagerung eine Rolle. Hitze und konstante Sonnenbestrahlung ist der Materialqualität nicht zuträglich. Es läßt sich aber sagen das Schutzhelme aus thermoplastischem Kunststoff eher von Materialmüdigkeit betroffen sind als jene aus Duroplast. Als Faustregel gilt für Schutzhelme aus Thermoplaste 4 Jahre, für Duoplaste 8 Jahre Lebenszeit.


Achtung Hitze

Der Grund ist die Hitzeverträglichkeit der beiden Werkstoffe. Thermoplaste zeigen schon bei etwa 70 Grad Ermüdungserscheinungen, während bei Duoplasten Temperaturen bis 500 Grad möglich sind. Letztere sind auch bei einer Umgebung mit chemischen und ätzenden Beanspruchung deutlich besser in ihrer Schutzfunktion.


Qualitätskontrolle

Sollte der Helm wegen einer schweren Belastung, z.B. durch eine Last oder durch Herabfallen auf einen harten Boden beschädigt worden sein, ist er schon früher auszutauschen. Nach mechanischer Einwirkung auf den Helm, sollte eine Prüfung auf feine Haarrisse erfolgen, da diese die Schutzqualität stark beeinträchtigen können. Sicherheitshalber sollte bei Zweifel der Helm sofort gewechselt werden.Schutzhelme
In der Praxis hat sich zur schnellen (unprofessionellen) Überprüfung des Schutzhelmes der “Knacktest”eingebürgert. Es geht hierbei wirklich nur um eine erste Feststellung und ist keinesfalls endgültig im Ergebnis. Der Test funktioniert über das seitliche Eindrücken der Helmschale mit den Händen. Nimmt man bei aufgelegtem Ohr Knister- oder Knackgeräusche wahr, sollte der Helm nicht mehr benutzt werden.


Rechtliches

Dem Piktogramm oder dem Hinweiszeichen „Kopfschutz benutzen“ ist Folge zu leisten. Der Schutzhelm ist Teil der PSA und ist somit verpflichtend zu tragen. Weiteres sagt der Gesetzgeber ist der Arbeitsschutzhelm “regelmäßig auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu prüfen und festgestellte Mängel dem Unternehmer unverzüglich zu melden.”