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Gehörschutz

Arbeitsbekleidung
Einen Gehörschutz kaufen um ein lästiges Pfeifen im Ohr zu verhindern (Tinnitus) und unsere Gehörgänge vor zu lauten Geräuschen zu schützen.

Dieser kann je nach Ausführung und Einsatzgebiet sehr klein sein, aber in Kombination mit anderer Schutzausrüstung relativ groß und sogar regelrecht klobig. Auf Arbeitsbekleidung – test .de werden wir uns mit allen am Markt erhältlichen Varianten von Gehörschutz befassen, denn so unterschiedlich wie unsere Ohren sind auch die Anforderungen an diese.
Gesetzliche Vorgaben zum Gehörschutz am Arbeitsplatz gibt es von EU- und von nationaler Ebene. In Deutschland sieht der Gesetzgeber vor, dass der Arbeitgeber für die Schutzausrüstung zu sorgen hat. Dies gilt allerdings erst ab einer dauerhaften Belastung von über 85db. Um sich ein besseres Bild machen zu können, hier ein paar Vergleichswerte.75db Verkehrslärm, 80db kleine Bohrhämmer, 90db vorbeifahrender LKW, bis zu 120db große Kettensäge oder großer Industriepresslufthammer. 130 db Schmerzgrenze.



Was für Ohrenschutz gibt es?

Welchen Ohrenschutz kaufen? Beginnen wir mit den als oft als „Ohropax“ bezeichnet kleinen gelben Knubbeln die in das Ohr gesteckt werden. Diese Art von Innohrschutz ist weit verbreitet, ist sie doch schnell anwendbar, einfach in der handhabe und kostengünstig in der Anschaffung. Da sich die Kunststoffstoppel an die Form des Innenohres anpassen ist der Tragekomfort ebenso sehr hoch. Wichtig bei dieser Art Gehörschutz ist die Hautverträglichkeit, geringe Druckausübung, schmutzabweisende Oberfläche und materialbedingte gute Dämmwerte. Letztere sollten in etwa bei 35db liegen!
Gerade bei Arbeiten in unbequemen Lagen sind die oft konisch geformten Stöpsel verlässliche Begleiter. Richtig eingesetzt ist ein Verrutschen nahezu unmöglich, dass gilt auch für Arbeiten auf Baustellen wo der Kopf oft bewegt werden muss bzw. bewegt wird. Denke dabei z. B.an Stemmarbeiten.

 

Wie tief soll man aber die Stöpsel nun ins Ohr stecken?

Hier muss man ein wenig rumprobieren, denn nicht jeder Gehörgang ist gleich. Bitte beachte dies gilt nur für die verformbaren Ohrenstöpsel aus Schaumstoff, nicht aber für vorgefertigte und weitestgehend gehörschutzunverformbare Stöpsel aus Kunststoff. Letztere sind universal designt und sollen so in jeden Gehörgang passen. Deren Nachteil liegt in einer teilweise geringeren Abdichtung, den je mehr Luft-Restvolumen im Ohr bleibt, desto mehr Schallwellen können übertragen werden.
Nachteil der kleinen Helfer ist der limitierte Schutz, da sie nicht das komplette Ohr abdichten, und Probleme bei zu viel Ohrenschmalz.

Doch Kapselschutz kaufen?

Meist im Gebäudebau oder auf Arbeitsplätzen mit möglicher mechanischer Belastung benutzt ist diese Klasse Gehörschutz. Vom Aussehen Kopfhörern sehr ähnlichen umschließen sie das ganze Ohr und können so etwas besser abdichten. Für Brillenträger ist es wichtig vorher zu testen ob der Kapselschutz auch nicht drückt wenn er längere Zeit getragen wird.

 

Fester Universalbügel, der sich in der Länge verstellen, und sich so an jede Kopfform anpassen lässt. Dieses kann über den Kopf, auch über einen Schutzhelm, oder über den Nacken gestülpt werden. Es sollte dabei auf eine gute Passung geachtet werden, bspw. Gibt es Helme wo der Gehörschutz verankert werden kann. Da diese Art Gehörschutz relativ bequem ist und leicht abgenommen werden kann, sind diese auch oft als Lärmschutz für Babies und Kleinkinder in Verwendung. Gute Dämmwerte liegen dabei um die 33Db.

 

Aktiver Gehörschutz

Die speziellen Kapselgehörschützer sind mit einer Elektronik ausgerüstet die Umgebungsgeräusche filtert und bspw. einen lauten Knall stark abdämpft, es aber trotzdem noch möglich macht ein normales Gespräch in Zimmerlautstärke zu führen. Diese Ausführungen sind allerdings etwas teurer.Gehörschutz kaufen
Eine weitere sehr spezielle Form von Kapselgehörschutz ist der Pamir. Dieser wird hauptsächlich von der Schweizer Armee verendet und soll vor Gefechtslärm schützen. Die Besonderheit des Pamir liegt in der besonderen Robustheit und der Fähigkeit sich zusammenklappen zu lassen. Nachdem dieser dadurch leicht verstaubar ist und nicht viel Platz wegnimmt wird er auch gerne von der Zivilgesellschaft genutzt.

 

Otoplaste:

Form und Biegung der Gehörgänge sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich, daher kann es bei langfristigen Einsätzen sinnvoll sein sich eine passgenaue Otoplaste anfertigen zu lassen. Diese sind Innenohrgehörschutz der speziell für einen Menschen angefertigt werden. Dazu ist ein Besuch bei einem HNO-Arzt notwendig, dieser führt eine „otoskopische Untersuchung“ durch bei der er das Innenohr vermessen wird. Es wird im Anschluss daran ein Abdruck des Ohrinnern genommen der die Basis der Otoplasten bildet.
Mit diesem Abdruck geht es dann ob in die Produktion wo erst ein 3D-Scanner den Abdruck elektronisch abnimmt. Danach wird dieser am Computer nachbearbeitet wird und schlussendlich produziert. Diese Vorgehensweise garantiert die bestmögliche Abdichtung, einen hohen Schutz.
In einer erweiterten Ausführung und um hohe Flexibilität zu bieten gibt es auch Ausführungen mit austauschbaren Membranen. So kann man auf verschiedene Umgebungen, situationsbedingt reagieren und immer den bestmöglichen Schutz gewährleisten.



Weitere Einsatzmöglichkeiten

Otoplaste werden nicht nur zum Schutz verwendet, sondern fast hauptsächlich zur Anpassung von Hörhilfen. Für Musiker und Moderatoren sind sie ebenso in Verwendung. Für Erstere zur Abschirmung gegen schädliche Frequenzen von Instrumenten, für Zweitere als In-Ear-Monitoring-Kopfhörer um kurzfristig Informationen übertragen und z.B. in die Nachrichten einfließen zu lassen.

Tinnitus oder „Tinnitus Aurium“ so der vollständige Name der übersetzt „Klingeln der Ohren“ bedeutet ist eine weit verbreitete Krankheit. Dass dieser nur bei lauten Umgebungsgeräuschen ausgelöst werden kann ist ein weit verbreiteter Irrtum. Oft sind es psychosomatische Gründe oder einfach Auswirkungen einer Krankheit. Auf Arbeitsbekleidung-test.de können wir natürlich keine ärztliche Auskunft geben, sondern nur auf die Wahrung der gesetzlichen Vorgaben im Arbeitsumfeld hinweisen. Fachlichen Rat und weitere Details findest du hier: 

 

Fazit

Von großer Wichtigkeit ist also die Überlegung über das geplante Einsatzgebiet bzw. den Arbeitsplatz. Für eine kurzfristigen Einsatz zwischendurch, vielleicht für ein Konzert oder eine Feier sind Schutzstöpsel aus Schaumstoff die wahrscheinlich beste Wahl. Für langfristige Einsätze, auch unter schwierigen Bedingungen und möglicher mechanischer Einwirkung trifft man mit einem Kapselgehörschutz kaufen die bessere Wahl. Bei langfristigen Einsätzen die einen speziellen Schutz der Gehörgänge erfordern greift man am besten zu Otoplasten. Selbstverständlich sind das nur Hinweise, und nicht in Stein gemeißelt. Neben den Einsätzen sollte auch der Kosten/Nutzen vor dem Kauf bedacht werden, benötigt man wirklich einen perfekt angepassten Otoplast kaufen oder lohnt sich der damit verbundene Aufwand, auch die Zeit, nicht?